Steuererklärung 2017

Die wichtigsten Änderungen in Sachen Steuern im Jahr 2017 auf einen Blick.

Bei all den Neuerungen, die es jedes Jahr im Steuerrecht gibt, kann man schnell den Überblick verlieren. Wie hoch fallen die Freibeträge für das Jahr 2017 aus, was alles an Werbungskosten angesetzt werden kann und was du noch alles wissen solltest, erfährst du jetzt.

Höhere Pauschalbeträge für Umzugskosten

Menschen, die ihren Wohnort berufsbedingt wechseln, profitieren von einem höheren Pauschalbetrag. Dieser beträgt ab dem 01. Februar 764€. Alleinerziehende und Verheiratete können sogar 1.528€ ansetzen. Für jede weitere im Haushalt lebende Person werden 337€ gewährt.

Hier geht´s zu weiterführenden Infos: Umzugskosten.

Kindergeld-Erhöhung und höherer Kinderzuschlag

Wer nur sehr wenig verdient, kann von Kinderfreibeträgen nicht profitieren. Kindergeld hingegen kann jeder in Anspruch nehmen. Dieses wurde 2017 auf 192€ fürs erste und zweite Kind erhöht. Ab dem dritten Kind sind es 198€, für jeden weiteren Nachwuchs werden 223€ im Monat überwiesen.

Hier geht´s zu weiterführenden Infos: Kindergeld und Kinderfreibeträge.

Altersvorsorge

Seit 2017 kannst du mehr Geld in deine private Altersvorsorge investieren. Bis zu 23.362€ können vom Arbeitnehmer steuerfrei eingezahlt werden. Das sind immerhin knapp 600€ mehr im Vergleich zum Vorjahr.

Hier geht´s zu weiterführenden Infos: Altersvorsorge.

Grundfreibetrag

Der Grundfreibetrag wurde für das Jahr 2017 auf 8.820€ angehoben. Wer mehr verdient, muss auf sein Einkommen Steuern zahlen. 2018 soll der Grundfreibetrag auf 9.000€ aufgestockt werden. Verheiratete können dank Zusammenveranlagung in der Steuererklärung die doppelten Beträge ansetzen.

Hier geht´s zu weiterführenden Infos: Freibeträge.

Kinderfreibetrag

Der Kinderfreibetrag ist 2017 ebenfalls gestiegen. Dieser beträgt inzwischen 7.356€ und erhöht sich bis 2018 auf 7.428€. Kinderfreibeträge wirken sich mindernd auf das zu versteuernde Jahreseinkommen aus. Das zuständige Finanzamt prüft automatisch, ob Eltern Kindergeld oder den Kinderfreibetrag beanspruchen können.

Hier geht´s zu weiterführenden Infos: Kinderfreibeträge.

Menschen mit Behinderung

Es gibt auch diesbezüglich positive Nachrichten. Menschen mit Handicap müssen seit 2017 ihre Behinderung nicht mehr jährlich nachweisen. Fortan muss nur noch der Grad der Behinderung registriert werden. Verändert sich dieser Wert, muss das dem Finanzamt mitgeteilt werden.

Hier geht´s zu weiterführenden Infos: außergewöhnliche Belastung.

Kfz-Steuer

Positive Nachrichten für Umweltfreunde. Wer sich ein umweltschonendes Elektroauto anschafft, muss 10 Jahre lang keine Kfz-Steuer zahlen.

Nachweispflicht wird gelockert

In erster Linie soll somit der bürokratische Aufwand gemindert werden. Möchte der Finanzbeamte jedoch trotzdem einen wichtigen Nachweis sehen, muss dieser eingereicht werden. Ansonsten können entstandene Kosten gegebenenfalls nicht berücksichtigt werden. Im Fachjargon wird aus der Belegvorlagepflicht also eine Belegvorhaltepflicht.

Ein Grund mehr, seine Steuererklärung mit uns einzureichen. In nur wenigen Minuten ist die Einkommensteuererklärung abgabefertig. Nur noch elektronisch übermitteln und unterschrieben ans Finanzamt schicken. Anschließend auf den Steuerbescheid warten und sich über eine Steuerrückzahlung freuen.